Gestärkte Eigenkapitalbasis schafft Raum für Zukunftsinvestitionen
Die euromicron AG, ein mittelständischer Technologie-Konzern und Spezialist für die digitale Vernetzung von Geschäfts- und Produktionsprozessen, hat ihre am 10. Juli 2019 beschlossene Kapitalerhöhung nunmehr in voller Höhe platziert.
Im Rahmen einer Barkapitalerhöhung mit Bezugsrecht wurde mit der zweiten Tranche das Grundkapital der Gesellschaft durch Ausgabe von 2.152.919 neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien um EUR 5.504.266,28 erhöht. Mit der ersten Tranche wurden im Rahmen einer Privatplatzierung im Juli 2019 bereits 717.639 neue Aktien an die Funkwerk AG ausgegeben. Dadurch hatte sich das Grundkapital der euromicron zunächst um 10% auf EUR 20.182.308,60 erhöht. Insgesamt erzielte die euromicron AG mit den beiden Tranchen der Kapitalerhöhung einen Bruttoemissionserlös von EUR 9.759.897,20.
Bettina Meyer, Sprecherin des Vorstands, erklärt: „Mit der erfolgreichen Durchführung der Kapitalerhöhung haben wir einen wichtigen Meilenstein unserer Strategie erreicht. Wir konnten mit Funkwerk nicht nur einen starken und zuverlässigen Investor in den Kreis unserer Aktionäre aufnehmen, sondern haben zudem unsere Eigenkapitalbasis erheblich gestärkt und an Finanzkraft gewonnen. Zugleich werden wir die Erlöse aus der Kapitalerhöhung nutzen, um in Zukunftsfelder zu investieren und den Ausbau digitaler Geschäftsmodelle zu erweitern. Dort sehen wir attraktive Wachstumschancen für den euromicron-Konzern.“
Die Aktionäre der euromicron AG haben für insgesamt 1.539.385 neue Aktien ihr Bezugsrecht zu einem Bezugspreis von EUR 3,40 je Aktie ausgeübt. Die Bezugsquote für die Übernahme der insgesamt 2.152.919 neuen Aktien beträgt damit rund 72%. Die nicht von den Aktionären bezogenen neuen Aktien wurden entsprechend der Investoren- und Backstop-Vereinbarung der Funkwerk AG angeboten und von dieser am 12. August 2019 gezeichnet. Funkwerk hat im Zuge der Kapitalerhöhung in zwei Tranchen insgesamt 1.543.256 Aktien erworben, was einem Anteil von 15,36% am Grundkapital entspricht.
„Die hohe Bezugsquote spiegelt das große Vertrauen unserer Aktionäre wider und gibt uns zusätzlichen Ansporn, den eingeschlagenen strategischen Kurs fortzuführen. Zugleich freuen wir uns, mit der Funkwerk AG einen strategischen Partner an unserer Seite zu haben, der die vollzogenen Kapitalmaßnahmen mitgetragen hat. Auf operativer Ebene werden wir die bereits punktuell bestehende Zusammenarbeit vertiefen und Potenziale in verwandten Geschäftsfeldern gemeinsam erschließen“, so Meyer.
Nach Eintragung der Kapitalerhöhung im Handelsregister werden die neuen Aktien aus der zweiten Tranche innerhalb der gesetzlichen Jahresfrist zum Handel an der Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen und in die bestehende Notierung einbezogen.